Exkursion zum Haus Bürgel/Monheim und nach Zons

Warum ist es am Rhein so schön...

Vom alten Römerkastell an Haus Bürgel sind Mauern und Fundamente aus dem 4. Jahrhundert noch erhalten, aber der lateinische Name leider nicht. Dass Bürgel zur Römerzeit linksrheinisch lag wie alle Kastelle und jetzt rechtsrheinisch, verdankt es einem mittelalterlichen Hochwasser, das den Verlauf des Rheins änderte. Überhaupt haben wir an diesem Tag von manchem Hochwasser gehört (und Hochwasser-Marken gesehen) und vom Mäandern des Rheines gehört, was wir uns heute nur noch schwer vorstellen können.
Die beiden Führungen haben uns vieles noch einmal vor Augen geführt, was wir im vorbereitenden Vortrag von Dr. Bruno Wirth schon gehört hatten. Wiederholung ist die Mutter aller Studien oder wie die Römer sagten: Repetitio est mater studiorum!
Nach dem Besuch von Haus Bürgel brachte uns der Bus auf sehr schmaler  Straße zum Fähranleger   und 44 Menschen aus Kempen hatten beim Gang auf die Fähre fast ein wenig Urlaubsgefühle.  Danach war Zeit für eine schöne, lange Mittagspause bei schönstem Sonnenwetter, den Wind haben wir nach den schlechten Prognosen für diesen Tag gerne akzeptiert.
Der Besuch der kurkölnischen Zollfeste Zons war für viele überraschenderweise ein Novum. So viele meinten: Hier fahren wir sonst immer vorbei. Dass das falsch ist, zeigten uns zwei  tolle Stadtführungen. Zons ist vergleichbar mit Kempen, es hat auch eine Burg, ist aber kleiner und (auch) sehr malerisch! Und für manchen stand fest: Hier kommen wir noch einmal hin.

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