Würzburg - Von Fürstbischöfen, Künstlern und Frankenwein
In mehreren Stadtführungen erhielten die Kempener wissenswerte, manchmal auch skurrile und lustige Informationen zu den wichtigsten Eckpfeilern der Würzburger Geschichte und der imposanten Gebäude..
Immer wieder kam der Name des Stadtheiligen Kilian und seiner Gefährten Kolonat und Todtnan vor, die im 7. Jahrhundert als irische Missionare das Christentum in die Gegend des heutigen Würzburgs brachten, aber auch dort für ihren Glauben starben. Der Dom hat das Kilianspatrozonium, aber auch in den anderen Kirchen oder auf der Alten Mainbrücke finden sich Bildwerke mit den drei Heiligen und ihr Gedächtnis wie in der Krypta des Neumünsters.
Fast genauso oft fiel der Name Tilmann Riemenschneider (1460-1531), des berühmten Bildschnitzers, Steinmetzen und Würzburger Bürgermeisters. Seine Kunstwerke (heute auch manchmal als Kopie) finden sich an oder in fast allen Kirchen. Sehr bekannt sind die Figuren von Adam und Eva an der Marienkapelle, aber weitere Kunstwerke sahen wir auch im Mainfränkischen Museum in der Festung Marienburg.
Bei der ersten Stadtführung auf fränkisch begleiteten uns am Donnerstagabend Schorsch und Babette und gaben auch manches Schmankerl zum Besten.
Bei den Stadtführungen am Freitag und Samstag bei der Führung auf der Festung Marienberg und zur Wallfahrtskirche Käppele boten uns die beiden Kunsthistorikerinnen Nadine Waldmann und Claudia Rauth eine Fülle von Informationen auf so eine lebhafte und interessante Art und Weise, dass die jeweils drei Stunden wie im Flug vergingen. Schwere Kost gut verdaulich präsentiert - das war gekonnt.
In der Würzburger Residenz darf der Name Balthasar Neumann (1687-1753) nicht fehlen, der das große Stadtschloss der Würzburger Fürstbischöfe im 18. Jahrhundert entwarf. Auch das berühmte Treppenhaus geht auf ihn zurück in kongenialer Zusammenarbeit mit dem italienischen Maler Giovanni Battista Tiepolo und dem Stukkateur Antonio Bossi. Großes Staunen unsererseits, auch wenn wir nur einen kleinen Teil der rd. 300 Gemächer betrachtet haben.
Für Frankenwein und gutes Essen war mehr als genug Zeit, so für gesellige Stunden bei einem gemeinsamen Abendessen im Julius-Spital und den Schoppen auf der Alten Mainbrücke ebenfalls.
Den Abschluss am Sonntag bildete eine einstündige Schiffstour über den Main nach Veitshöchheim. Die Sommerresidenz der Fürstbischöfe dort ist im Vergleich zur riesigen Residenz klein, uns allen hätte dieses "Ferienhaus" durchaus auf Dauer gereicht. Vor allem der wunderschöne Rokokopark lud zum Durchwandern ein.
Was war noch an diesem Wochenende? Das Brückenfest auf der Mainbrücke machte sie noch mehr zum Anziehungspunkt, die Temperaturen von zeitweise mehr als 34 Grad machten uns noch durstiger, allerdings den Wein auch schneller wirksam und der Sieg der Deutschen über die Dänen und das Erreichen des Viertelfinales machte Touristen wie Würzburger noch fröhlicher. So geht Sommer!
Großen Dank an Ursula Kurth und Doris Jelitto vom Vorstand, die diese Fahrt im Rahmen ihres ehrenamtlichen Engagements geplant, organisiert und begleitet haben!
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Die Festung Marienburg -
Blick von der Alten Mainbrücke auf Rathausturm und Dom St. Kilian -
Eine besondere Kreuzesdarstellung im Neumünster ist der Schmerzensmann (um 1350), der die Arme vom Kreuz genommen hat -
Kilians-Schrein in der Krypta des Neumünsters -
St. Burkardus-Statue auf der Mainrbücke -
Gästeführer Schorsch unterhält am ersten Abend die Kempener -
Schorsch in Aktion -
Ohne Worte -
Nordportal Marienkapellel "Unbefleckte Empfängnis", Gottvater haucht über einen Schlauch Maria das Kindins Ohr! -
Am ältesten Wirtshaus Würzburgs , dem "Stachel" -
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Das Hochzeitsportal an der Marienkapelle mit Adam und Eva von Riemenschneider -
Kunsthistorikerin Nadine Waldmann führte eine der Gruppen -
Im Schatten des Heiligen -
Auch bei der Führung darf die Mainbrücke nicht fehlen - älteste nichtrömische Steinbrücke in Deutschland -
Am Rathaus der Stadt -
Schustergasse mit Lampions -
Kleine Pause im Lusamgärtchen -
Im Lusamgärtchen am Grabmal Walthers von der Vogelweide -
Zuflucht vor Regenschauer an der Residenz -
Spiegelbild :-) -
Spiegelbild - da muss doch jemand sich ins Bild drängeln.... -
Im Weißen Saal der Würzburger Residenz mit Stuckaturen von Antonio Bossi -
Die Domtürme vom Kreuzgang aus gesehen -
Blick in den Altarraum des Würzburger Doms -
Steinkreuz in der Krypta des Doms aus der Zeit um 1000 -
Im Treppenhaus der Residenz schmücken Marmorfiguren den Aufgang -
Riemenschneider-Apostel-Altar im Dom -
St. Kilian-Staue auf der Alten Mainbrücke -
Gemeinsames Abendessen im schönen Hof des Juliusspitals -
Beim Abendessen im Juliusspital gab es natürlich auch Wein des Gutes -
Fröhlicher Umtrunk auf der Mainbrücke -
Mainwein auf der Alten Brücke - so klingt der Tag gut aus -
Hoch zur Marienfeste -
Vor dem Mainfränischen Museum in der Festung Marienberg -
Vorstand auf Vormarsch -
Das Märtyrium von St. Kilian, Totnan und Kolonat, unbekannter Nürnberger Meister -
Balthasar Neumann -
Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn, Hauptbauherr der Residenz -
Hl. Sebastian von Tilmann Riemenschneider -
Leuchterweibchen von Tilmann Riemenschneider -
Die Originale von Riemenschneiders Adam und Eva sahen wir im Mainfränkischen Museum -
Die Doppelmadonna von Riemenschneider -
Johannes der Täufer, Tilmann Riemenschneider -
Gnadenstuhl im Mainfränkischen Museum -
Claudia Rauth wusste die Zuhörerinnen und Zuhörer zu fesseln -
Der älteste Teil der Festung Marienberg -
Treppenturm im Hof der Festung Marienberg -
Auf der Marienburg -
Kreuz vor dem Käppele -
Wallfahrtskirche Käppele -
Stationenweg zum Käppele -
Toller Blick auf die Stadt mit Rathaus, Mariekapelle und im Hintergrund Stift Haug -
Blick auf die Stadt von der Festung, links Rathausturm und Dom, geradeaus Turm der Universität -
Im Bild von links Marienkapelle, Rathausturm und links die runde Kuppel des Neumünsters und der Kiliansdom -
Die Würzburger Residenz vom Hofgarten aus gesehen -
Auf dem Main -
Eine Bootsfahrt, die ist lustig... -
Die Alte Mainbrücke vom Wasser aus gesehen -
Schloss Veitshöchheim -
Drache bewacht die Treppein Veitshöchheim -
Parnass im Großen See im Garten von Veitshöchheim -
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Torwächter im Garten -
Sitzgelegenheiten wurden gerne angenommen -
Uschi Kurth hat sich den Eisbecher zum Abschluss wirklich verdient