Besuch des Benediktinerinnen-Klosters Mariendonk

Das Kloster Mariendonk gehört zwar postalisch zu Grefrath-Mülhausen, ist aber kirchlich mit Kempen resp. der Pfarre St. Mariae Geburt verbunden.

Die Gründung des Klosters geschah um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Die unverheiratete vermögende Johanna Stieger aus Kempen schenkte den Benediktinerinnen ein Grundstück sowie Geld zum Bau eines Klosters. Seit dem 23. Oktober 1900 leben hier Benediktinerinnen. Um eine materielle Grundlage zu schaffen und die Ernährung der Gemeinschaft zu sichern, wurde bald mit dem Aufbau einer kleinen Landwirtschaft begonnen. Als weiterer Erwerbszweig kam eine Stickerei hinzu, seit 1914 auch eine Hostienbäckerei.
Bekannt ist Mariendock über die Grenzen von Kempen hinaus wegen seiner Paramenten-Werkstätten.

Vielen von uns ist das Gebäude, das nahe der Niers gelegen ist, bekannt, aber im Kloster sind sie noch nicht gewesen. An diesem Nachmittag bietet sich exklusiv für Mitglieder des Geschichts- und Museumsverein eine Gelegenheit, das Kloster zu besichtigen. Zu Beginn wird es einen kleinen Überblick zur Geschichte geben.  Schwester Rebekka Henke wird uns dann in das benediktinische Leben im 21. Jahrhundert einführen. Anschließend wird uns Schwester Mirjam Pesch, die Leiterin der Paramenten-Werkstätten, führen, wir werden auch eine kurze Kirchenführung erhalten.
Es gelten auch im Kloster die aktuellen Corona-Vorschriften. Eine Mund-Nase-Schutz wird empfohlen.

Samstag, 9. Juli 2022
Leitung: Dr. Ina Germes-Dohmen, Tel: 0172-7758259
Treffpunkt vor dem Kloster, Niederfeld 11, 47929 Grefrath-Mülhausen: 14 Uhr
Ende: gegen 16.00/16.30 Uhr
Anreise per Pkw oder per Fahrrad, Fahrradfahrer treffen sich um 13.15 Uhr vor dem Museumseingang, Burgstraße 19, Abfahrt, 13.30 Uhr.
Autofahrer fahren eigenverantwortlich nach Mariendonk.
Beitrag: 10 €
Maximale Teilnehmerzahl:  20 Personen
Anmeldung bei Schreibwaren Beckers
Anmeldeschluss. 8. Juli 2022

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