Bilder der Hoffnung in Zeiten von Krisen und Umbrüchen - Vor- und frühchristliche Motive in Mosaiken und Fresken des antiken Rom

Krisenzeiten sind nicht nur große Zeiten für Unheilspropheten und Untergangsszenarien, sie sind vielmehr auch Zeiten gesteigerter "Religiosität" wie auch der Boden für unbändige Lebenslust und Überschwang. Krisen- und Umbruchszeiten der römischen Spätantike zogen sich über Jahrhunderte. Die Vielfalt und Pluralität versuchten die Kaiser in ihrem Imperium zugunsten einer einheitlichen Staatsreligion und -doktrin abzuschneiden, doch gelang das nur bedingt. Mithilfe archäologisch und historiologisch gesicherter Befunde lassen sich unterschiedliche Entwicklungen von der vorkonstantinischen Zeit bis zum Mittelalter erkennen und nachspüren.

Wie haben die Menschen im Alltag gelebt? Worauf haben sie gehofft, was haben sie befürchtet? Wie sind sie in das Leben "eingetaucht"? Mosaiken und Fresken vom 1. Jahrhundert nach Christus bis zum 9. Jahrhundert illustrieren in diesem Vortrag einzelne Motive. Können sie beispielhaft auch für unsere Zeit gelten?

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