Von Campunni zu Kempen - Neueste Erkenntnisse zur Besiedlungsgeschichte

Aufgrund mehrerer Neubauprojekte im Kempener Altstadtbereich wurden nach dem Abriss der alten Bausubstanz archäologische Untersuchungen durch die Firma Ardika durchgeführt. Die an der Ellenstraße und dem Buttermarkt gelegenen Grundstücke brachten erstaunliche Erkenntnisse zutage, die vorher in keinem Bebauungsplan auftauchten und beweisen, dass in den meisten, nicht von Sanierungen betroffenen Häusern, mehr Vergangenheit steckt als bisher vermutet wurde. Hinzu kommt eine sensationelle Entdeckung eines bis dahin verborgenen Bauwerks, das im Zusammenhang mit den ersten schriftlichen Quellen über die Entstehung Kempens im Mittelalter und dem Ausgangspunkt der Besiedlung steht. Aufschluss über die Datierung gaben dabei Ziegelsteine, die durch Herstellungsweise und Maße nicht in die bisherige Norm der mittelalterlichen Festungsbauwerke von Kempen eingeordnet werden konnten. Das Spektrum der dabei geborgenen Funde reicht von der römischen Zeit über das Mittelalter bis zum zweiten Weltkrieg.

Tina Hirop ist neben ihrer Tätigkeit im Kreisarchiv Viersen auch außerhalb ihrer Dienstzeit historisch unterwegs. Während der durchgeführten archäologischen Untersuchungen war sie als Grabungshelferin vor Ort und wird über die Ergebnisse berichten.

Es gelten die Corona-Schutzmaßnahmen:

Abstand
Registrierungspflicht
Tragen des Mund-Naseschutzes beim Betreten und Verlassen des Raumes.

Da das Platzangebot gering ist, melden Sie sich unter info@kgmv.org oder germes-dohmen@kgmv.org bitte per Mail oder telefonisch unter 02152 917 4110 an.

Sonntag, 25. Oktober 2020,  11.15 Uhr

Kempen, Franziskanerkloster, Rokokosaal

Eintritt für Nichtmitglieder: 5 €

Änderungen vorbehalten!

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